Malteser proben den Ernstfall

Foto: F. Börgerding

Zwei Personentransporter kollidieren durch Missachtung der Vorfahrtsregeln. Zwölf Verletzte müssen medizinisch versorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden.

Die Malteser im Landkreis Vechta proben den Ernstfall und simulieren zu Übungszwecken eine möglichst reale Unfallsituation auf dem Stoppelmarktgelände in Vechta.

An der Übung sind rund 70 überwiegend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Einsatzdiensten des gesamten Kreisgebietes beteiligt, um Abläufe und Vorgehensweisen möglichst echt erproben zu können.

Zahlreiche Mitglieder der Malteser-Jugend waren hierbei als Patientendarsteller an der Übung beteiligt. Sie wurden im Vorfeld durch die realistische Unfalldarstellung (RUD) aus Lohne entsprechend instruiert und vorbereitet.

Um die Wirkung der Übung nachhaltig zu festigen wurde das Konzept zum Massenanfall von Verletzen (kurz: MANV) durch Oliver Peters, Bereichsleiter Notfallvorsorge im Landkreis Vechta, zuvor theoretisch vorgestellt und konnte dann von den Einsatzkräften direkt in die Praxis umgestetzt werden.

Jan Gelhaus, Leiter der Einsatzdienste im Oldenburger Münsterland, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung: „Wir sind trotz langer, übungsfreier Corona-Zeit für den Ernstfall gut vorbereitet.“ Es sei wichtig solche Großübungen regelmäßig durchzuführen. „Praktische Übungen solchen Ausmaßes Sorgen für Sicherheit und gewährleisten im Ernstfall eine bessere Reaktion unserer Einsatzkräfte“, so Gelhaus weiter.